Fraunhofer Gesundheit

Die Gesundheitsforschung bei Fraunhofer richtet sich an den vier großen Themenfeldern - Drugs, Diagnostics, Devices und Data - den 4D aus. Viele Innovationen entstehen an der Schnittstelle zwischen Medizin, Naturwissenschaften, Informatik und Ingenieurwesen. Als stark transdisziplinär operierende Organisation schafft die Fraunhofer-Gesellschaft ideale Voraussetzungen für eine enge Kooperation in der Gesundheitsforschung – und für kostenintelligente Präzisionsmedizin zum Wohle der Patientinnen und Patienten.

News

 

Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM

Neuer Corona-Impfstoff: Forschende wollen Wirksamkeit eines Vakzins zum Inhalieren überprüfen

Weltweit sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Suche nach weiteren Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. In Hannover arbeiten Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des Fraunhofer ITEM an einem Vakzin, das nicht gespritzt, sondern inhaliert wird. In der klinischen Studie MVA wollen sie jetzt die Sicherheit und Verträglichkeit dieses neuen Impfstoffes als Auffrischungsimpfung (Booster) gegen Covid-19 testen.

 

Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI

Fraunhofer-Zentrum MEOS wird zum Technologie-HUB für zell-basierte Therapeutika in Thüringen

Am Fraunhofer-Zentrum für Mikroelektronische und Optische Systeme für die Biomedizin (MEOS) in Erfurt wird bis Sommer 2023 das MEOS Innovation Center for Precision Analysis of Cell Therapy Products, kurz MIC-PreCell, aufgebaut. 

 

Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP

AIOLOS startet die Entwicklung einer Plattform zur Früherkennung und Überwachung von Epidemien durch Atemwegserreger

Das Projekt AIOLOS (Artificial Intelligence Tools for Outbreak Detection and Response) hat von der französischen und der deutschen Regierung die Bewilligung zur Entwicklung einer digitalen Plattform erhalten, die eine Früherkennung neuer, von Atemwegserregern ausgelöster Epidemien ermöglicht, deren Ausbreitung überwacht und Entscheidungen über geeignete Gegenmaßnahmen unterstützt.

 

Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT

Anschmiegsame gedruckte Elektroden für die Ableitung von EEG- und EMG-Signalen

Amblyopie ist eine funktionale Sehschwäche eines Auges, die zumeist bei Kindern auftritt und die bislang durch Abdecken des gesunden Auges mit einem verdunkelnden Pflaster therapiert wird. Je früher die Behandlung erfolgt, desto besser stehen die Heilungschancen. Doch diese Art der Therapie zeigt nur dann Erfolge, wenn die verordnete Tragezeit des Pflasters eingehalten wird.

 

Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI

Schnell und präzise: Neuartiges Laser-Scanning-Mikroskop verbessert Erkennung von Tumorzellen

Fraunhofer-Forschende haben eine Technik entwickelt, mit der sich noch im Operationssaal wesentlich schneller als bisher bestimmen lässt, ob ein Tumor vollständig entfernt wurde. Eine Kombination aus Laser-Scanning-Mikroskop und fluoreszierenden Tumormarkern erkennt unmittelbar nach der Operation die noch verbliebenen Krebszellen.

 

Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP

Alternativer SARS-CoV-2 Infektionsweg über Hirngefäße identifiziert

Neurologische Komplikationen in Zusammenhang mit COVID-19 sind vielfach beobachtet worden. Jetzt hat ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) gezeigt, dass Zellen der Blut-Hirn-Schranke (BHS) in-vitro durch den SARS-CoV-2-Erreger infiziert werden können.

 

Fraunhofer Leitprojekt MED²ICINE

DIGITAL HEALTH: Sprechstunde mit KI-Assistenz

Empfehlungssystem unterstützt Mediziner*innen bei Diagnose und Therapie. Bei der Behandlung von Patient*innen geht (noch) viel Zeit damit verloren, Daten und Dokumente herauszusuchen, anzuzeigen und zueinander in Beziehung zu setzen. Eine intelligente Digitalzentrale am Praxis-PC soll künftig das Informationshandling erleichtern und spezifisch für den einzelnen Behandlungsfall zusätzliches Wissen erschließen.

 

Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT

Vorwettbewerbliche Entwicklung einer adaptiven Shutterbrille zur Behandlung von Amblyopie bei Kindern

Amblyopie ist eine funktionale Sehschwäche eines Auges, die zumeist bei Kindern auftritt und die bislang durch Abdecken des gesunden Auges mit einem verdunkelnden Pflaster therapiert wird. Je früher die Behandlung erfolgt, desto besser stehen die Heilungschancen. Doch diese Art der Therapie zeigt nur dann Erfolge, wenn die verordnete Tragezeit des Pflasters eingehalten wird.

 

Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM

Immun-Check für die Lunge

Bei klinischen Studien müssen die Patienten umfassend untersucht werden, um die Wirkung des neuen Medikaments genauestens zu erfassen. Ein wichtiger Punkt ist die Reaktion des Immunsystems. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM haben mit der Chipzytometrie ein Verfahren etabliert, mit dem man die Immunzellen der Lunge charakterisieren kann.

 

Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT

Neues Fraunhofer-Zentrum für Sensor-Intelligenz im Saarland

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans und der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer, unterzeichneten heute eine Vereinbarung zur Umsetzung eines Fraunhofer-Zentrums für Sensor-Intelligenz. Dieses adressiert die gesamte Innovationskette auf dem zukunftsweisenden Feld der intelligenten Sensorik, führt Kernkompetenzen der regionalen Forschungslandschaft zusammen und baut diese weiter aus. 

 

Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM

COVID-19-Forschungsnetzwerk Niedersachsen: Mit vereintem Wissen gegen SARS-CoV-2

Mit 5,97 Millionen Euro fördert das COVID-19-Forschungsnetzwerk Niedersachsen (COFONI) 13 interdisziplinäre niedersächsische Kooperationsprojekte zur Erforschung von Wirkstoffen gegen SARS-CoV-2 und zur Untersuchung der Krankheitsmechanismen sowie Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung. An einem der 13 geförderten Projekte ist auch das Fraunhofer ITEM beteiligt.

 

Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI-BB

Schnelles Nachweissystem für Multiresistenzen bei Tuberkuloseinfektionen

Acht Partner aus Forschung und Industrie starten BMBF-Projekt »FluoResYst«. Um Multiresistenzen von Tuberkulose-Bakterien zu begegnen, müssen Verdachtsfälle täglich getestet und bei positivem Laborbefund schnell behandelt und isoliert werden. In der Regel fehlt es jedoch an der dafür notwendigen Laborinfrastruktur und Logistik, denn 95 Prozent der Tuberkulose-Erkrankungen treten in Entwicklungs- und Schwellenländern auf. 

 

Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS

MR-Scans für die Alzheimer-Früherkennung

Eine zuverlässige und praktikable Früherkennung von Alzheimer ist das Ziel eines internationalen Gemeinschaftsprojekts namens DEBBIE im Rahmen des EU Joint Programme – Neurodegenerative Disease Research (JPND). Koordiniert wird es vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS in Bremen, das für seine Arbeiten eine nationale Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erhält.

 

Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM

RNA-Therapie gegen Herzinsuffizienz und Organfibrosen

Als Impfstoff hat RNA bereits Furore gemacht. Damit ist das Potenzial von RNA-basierten Wirkstoffen aber noch lange nicht ausgeschöpft. Denn RNA ermöglicht völlig neue Therapieansätze. Prof. Thomas Thum, Co-Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM, hat eine RNA-Therapie gegen Herzinsuffizienz entwickelt und in einer klinischen Phase-1b-Studie bereits erfolgreich an Patienten getestet. Weitere RNA-Therapien gegen Lungenfibrosen und andere Organfibrosen sind in der Entwicklung.

 

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