Smart Sensing and Electronics

CardioTEXTIL: Textiles Mehrkanal-EKG für die kontinuierliche Detektion von Arrhythmien

© Fraunhofer IIS

Automatische, kontinuierliche Detektion pathologischer Ereignisse

Viele Herzerkrankungen werden oft nicht rechtzeitig erkannt. Das CardioTEXTIL, ein mobiles Mehrkanal-EKG, hilft dabei Herzrhythmusstörungen frühzeitig zu erkennen, die langfristig zu Herzinsuffizienz oder Schlaganfällen führen können. 

Die besondere Herausforderung liegt im sporadischen Auftreten dieser Events, die oft unbemerkt bleiben und weder vom Patienten noch vom 24-Stunden-EKG erkannt werden. CardioTEXTIL verfügt über textilintegrierte Sensorik, die ein kontinuierliches Monitoring von Arrhythmien in medizinischer Qualität ermöglicht: im Alltag und auch während des Schlafens.  

  • Bequeme Langzeitmessung ohne Klebeelektroden 
  • EKG-Messung mit 3 Messkanälen
  • Signal in medizinischer Qualität
  • Speicherung und drahtlose Übertragung der Messdaten über Bluetooth
  • Einfache Bedienung

CardioTEXTIL

Magneto-Mechanische Resonatoren (MMRs) - Miniaturisierte Sensoren für biologische Anwendungen

  • Miniaturisierte magnetisch-mechanische Resonatoren für den Einsatz in biologischen und medizinischen Umgebungen
  • Hochsensitive Detektion physikalischer und biochemischer Messgrößen durch Resonanzfrequenzverschiebung
  • Entwicklung im Rahmen der Magnetischen Methoden und Nanomedizin am Fraunhofer IMTE
  • Anwendungspotenzial in Diagnostik, Umgebungsüberwachung und medizinischer Sensorik

Magneto-Mechanische Resonatoren (MMRs) - Fraunhofer IMTE

© Fraunhofer IMTE

Zentrum für Sensorik und Digitale Medizin

Wie lässt sich das Gesundheitswesen mithilfe von Sensoren und digitaler Lösungsansätze effizienter gestalten? Und wie können neuartige Medizintechnologien in innovative Versorgungslösungen integriert werden?

 Probandin auf Ergometer mit CardioTEXTIL im Zentrum für Sensorik und Digitale Medizin
© Fraunhofer IIS/Paul Pulkert

Um die Gesundheitsversorgung jedes Einzelnen zu gewährleisten und das Gesundheitswesen für die Zukunft tragfähig zu machen, hat das Fraunhofer IIS in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Erlangen und der Universität Erlangen-Nürnberg das »Zentrum für Sensorik und Digitale Medizin« gegründet.  

Patientenindividuelle Therapieansätze, digitale Gesundheitsanwendungen, medizinische Diagnostik mithilfe von Medical-Grade-Wearables oder robotische Systeme für die Pflege bilden das Fundament für eine zukunftsfähige medizinische Regelversorgung und werden im »Zentrum für Sensorik und Digitale Medizin« des Fraunhofer IIS entwickelt, integriert und klinisch evaluiert.

Zentrum für Sensorik und Digitale Medizin

Cognitive Load Estimation: Fahrerzustandserkennung

ADABase: Datensatz zur Detektion psychischer Überlastung

Überforderung beim Autofahren, etwa durch Multitasking oder vielfältige Fahrerinformationen, ist ein hohes Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr. Moderne Fahrerüberwachungssysteme verfolgen das Ziel, den Fahrer ganzheitlich zu überwachen, um in Echtzeit auf potenzielle Sicherheitsrisiken reagieren zu können. Die Erkennung von Überforderung (Cognitive Load) ist dabei ein zentraler Aspekt für die Weiterentwicklung dieser Systeme.

Cognitive Load Estimation

Probandenstudie
© Fraunhofer IIS